weitere Mühlen
Die Voggenbergmühle, oft Voggenmühle genannt, in Alfdorf im Schwäbischen Wald ist eine der interessantesten historischen Mühlen der Region.
Sie liegt idyllisch an der Rot und ist die einzige noch gewerblich arbeitende Getreidemühle am Mühlenwanderweg im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.
Die Voggenmühle geht möglicherweise bis ins 13. Jahrhundert zurück. 1251 wird in der Gegend eine „Ysenmuln“ erwähnt.
Gesichert ist, dass die Mühle und der Weiler Voggenberg spätestens 1524 dem Kloster Adelberg gehörten.
Sie liegt idyllisch an der Rot und ist die einzige noch gewerblich arbeitende Getreidemühle am Mühlenwanderweg im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.
Die Voggenmühle geht möglicherweise bis ins 13. Jahrhundert zurück. 1251 wird in der Gegend eine „Ysenmuln“ erwähnt.
Gesichert ist, dass die Mühle und der Weiler Voggenberg spätestens 1524 dem Kloster Adelberg gehörten.
1523 gab es Streitigkeiten um Lehnsverbindlichkeiten – der Abt von Adelberg forderte 200 Gulden von den damaligen Besitzern.
1574 kaufte Ulrich Winter die Mühle, die zu dieser Zeit bereits um eine Mahlmühle erweitert war.
Sowohl Säge- als auch Mahlmühle wurden vom Wasser der Rot angetrieben.
1574 kaufte Ulrich Winter die Mühle, die zu dieser Zeit bereits um eine Mahlmühle erweitert war.
Sowohl Säge- als auch Mahlmühle wurden vom Wasser der Rot angetrieben.
Soziale Verpflichtungen:
Im 17. Jahrhundert (laut Schulmeisterbesoldungsordnung von 1626) musste der Müller nicht nur Mahl- und Sägearbeiten erledigen, sondern auch den örtlichen Schulmeister mit Hafer und Brot versorgen sowie bei Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen Abgaben leisten (Wein, Fleisch, Brot etc.).
Das zeigt, wie zentral die Rolle des Müllers im Dorf- und Kirchenleben war.
Im 17. Jahrhundert (laut Schulmeisterbesoldungsordnung von 1626) musste der Müller nicht nur Mahl- und Sägearbeiten erledigen, sondern auch den örtlichen Schulmeister mit Hafer und Brot versorgen sowie bei Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen Abgaben leisten (Wein, Fleisch, Brot etc.).
Das zeigt, wie zentral die Rolle des Müllers im Dorf- und Kirchenleben war.
Heute wird die Mühle mit einer modernen Turbine statt des alten Wasserrads betrieben (das Rad fehlt).
Sie produziert weiterhin verschiedene Mehlsorten aus regionalem Getreide (aus einem Umkreis von ca. 20 km).
Im angeschlossenen Mühlenladen gibt es eine große Auswahl an Mehlen in unterschiedlichen Ausmahlgraden, Brotbackmischungen, Nudeln, Eiern, Schnäpsen und weiteren regionalen Produkten.
Sie produziert weiterhin verschiedene Mehlsorten aus regionalem Getreide (aus einem Umkreis von ca. 20 km).
Im angeschlossenen Mühlenladen gibt es eine große Auswahl an Mehlen in unterschiedlichen Ausmahlgraden, Brotbackmischungen, Nudeln, Eiern, Schnäpsen und weiteren regionalen Produkten.
Die Familie Meyer – vier Generationen Müllertradition
• 1883 kaufte Matthäus Meyer die Mühle. Seitdem ist sie im Familienbesitz:
• Matthäus → Gotthilf Meyer
• Gotthilf → Gerhard Meyer (bis ca. 2020)
• Seit 2020: Bernd Meyer (vierte Generation)
• 1883 kaufte Matthäus Meyer die Mühle. Seitdem ist sie im Familienbesitz:
• Matthäus → Gotthilf Meyer
• Gotthilf → Gerhard Meyer (bis ca. 2020)
• Seit 2020: Bernd Meyer (vierte Generation)
Die Familie hat die Mühle durch alle wirtschaftlichen und technischen Veränderungen des 20. und 21. Jahrhunderts geführt und sie als aktiven Betrieb erhalten – eine echte Seltenheit unter den historischen Mühlen.
Bernd Meyer ist seit seiner Kindheit mit der Mühle verwachsen. Er führt gerne Besucher durch den Betrieb und erklärt die „gläserne Produktion“ (vom Korn zum Mehl). Viele Besucher loben seine geduldigen und leidenschaftlichen Führungen.
Die Mühle ist ein echter Familienbetrieb – über Generationen hinweg haben die Meyers hier gelebt, gearbeitet und die Tradition bewahrt, während viele andere Mühlen stillgelegt oder zu reinen Museen wurden.
Bernd Meyer ist seit seiner Kindheit mit der Mühle verwachsen. Er führt gerne Besucher durch den Betrieb und erklärt die „gläserne Produktion“ (vom Korn zum Mehl). Viele Besucher loben seine geduldigen und leidenschaftlichen Führungen.
Die Mühle ist ein echter Familienbetrieb – über Generationen hinweg haben die Meyers hier gelebt, gearbeitet und die Tradition bewahrt, während viele andere Mühlen stillgelegt oder zu reinen Museen wurden.