Erste Erwähnungen: Bereits 1271 wird am Standort eine Mühle im Zusammenhang mit der Wüstung Nibelgau erwähnt. 1553 taucht sie als „Nibelgaumühle“ auf. Um 1700 erscheint erstmals der Name Meuschenmühle (die Herkunft des Namens ist nicht endgültig geklärt).
• Das heutige Fachwerkhaus stammt größtenteils aus 1787, Teile (z. B. der Gewölbekeller) sind älter (ca. 1730).
Es ist weitgehend original erhalten und gilt als eines der schönsten Mühlengebäude in der Region Stuttgart.
• Das oberschlächtige Wasserrad hat einen Durchmesser von 7,87 Metern — das größte im gesamten Schwäbischen Wald.
Es wurde 2016 neu gebaut. Die Mahlanlage aus dem 19. Jahrhundert (u. a. zwei Mahlgänge und ein Gerbgang für Dinkel) ist noch voll funktionsfähig.
• Besonderheiten sind eine Wiener Spitz- und Schälmaschine, ein über die Mühlentechnik angetriebenes Butterfass (eine echte Kuriosität) und tief
ausgetretene Holzstufen, die die harte Arbeit der Müller zeigen. Der Gerbgang belegt den traditionellen Dinkelanbau im Schwäbischen Wald.
• Betrieb bis ca. 1970 als kommerzielle Getreidemühle, danach Stilllegung.
• Das heutige Fachwerkhaus stammt größtenteils aus 1787, Teile (z. B. der Gewölbekeller) sind älter (ca. 1730).
Es ist weitgehend original erhalten und gilt als eines der schönsten Mühlengebäude in der Region Stuttgart.
• Das oberschlächtige Wasserrad hat einen Durchmesser von 7,87 Metern — das größte im gesamten Schwäbischen Wald.
Es wurde 2016 neu gebaut. Die Mahlanlage aus dem 19. Jahrhundert (u. a. zwei Mahlgänge und ein Gerbgang für Dinkel) ist noch voll funktionsfähig.
• Besonderheiten sind eine Wiener Spitz- und Schälmaschine, ein über die Mühlentechnik angetriebenes Butterfass (eine echte Kuriosität) und tief
ausgetretene Holzstufen, die die harte Arbeit der Müller zeigen. Der Gerbgang belegt den traditionellen Dinkelanbau im Schwäbischen Wald.
• Betrieb bis ca. 1970 als kommerzielle Getreidemühle, danach Stilllegung.
Die Mühle gehörte früher den Herren von Neuhausen und später den Freiherren vom Holtz zu Alfdorf. Um 1835 war Gottlieb Seitz Besitzer.
Seit dem Eigentümerwechsel 2014 wird die Mühle grundlegend saniert (Wohn- und Nebengebäude). Die neuen Besitzer (ein Paar, darunter eine Wasserbau-Ingenieurin) haben das Wasserrad erneuert und nutzen es teilweise sogar zur Stromerzeugung für den Eigenbedarf.
Die neuen Besitzer seit 2014 haben eine echte Herzensangelegenheit aus der Sanierung gemacht. Das alte Wasserrad war zerfallen, und sie haben ein neues bauen lassen — nicht nur fürs Schauen, sondern auch, damit es wieder richtig „rumpelt, rattert und dröhnt“. Es gibt sogar Berichte, dass das Rad über einen Generator Strom für Alltagsgeräte (Kaffeemaschine, Lampen etc.) liefert.
2016 gab es eine schöne Anekdote mit der „Weißwurstlänge“: Beim Transport oder Aufbau des neuen Rads wurde scherzhaft mit Weißwurst-Maßen gemessen, was zu einem kleinen lokalen Rekord-Bericht führte.
2016 gab es eine schöne Anekdote mit der „Weißwurstlänge“: Beim Transport oder Aufbau des neuen Rads wurde scherzhaft mit Weißwurst-Maßen gemessen, was zu einem kleinen lokalen Rekord-Bericht führte.