Hundsberger Sägmühle
Die Hundsberger Sägmühle liegt idyllisch an der Schwarzen Rot zwischen Gschwend und Welzheim im Schwäbischen Wald.
Sie ist eine der historischen Mühlen am Mühlenwanderweg und wird bis heute betrieben.
Die Mühle wurde zwischen 1500 und 1600 zunächst als Stampfmühle (für Getreide) mit mittelschlächtigem Wasserrad errichtet.
Eine Getreidestampfe an dieser Stelle wird bereits für das 16. Jahrhundert vermutet.
• 1729: Offizielle Konzession für den Betrieb einer Sägmühle an Hans Wahl, Georg Waibel (beide aus Hundsberg) und Jacob Wahl vom Stixenhof.
Sie war ursprünglich als Gemeinschaftsmühle mehrerer Bauern konzipiert.
• 1790: Zusätzliche Konzession für eine Öl- und Stampfmühle.
• 1856/57: Genehmigung zum Wiederaufbau/Modernisierung; das alte schnelldrehende Rad wurde durch ein größeres (ca. 5,6 m hoch) ersetzt.
• 24. November 1861: Dramatischer Brand durch Brandstiftung. Die Mühle brannte fast vollständig ab.
Der damalige Sägmüller Jakob Hinderer hatte glücklicherweise eine Versicherung, die den Schaden komplett übernahm.
Er baute sie wieder auf und errichtete gleich eine Ölmühle mit (zunächst) zwei Wasserrädern.
• Um 1910: Christian Klink wird Besitzer.
• Bis ca. 1935: Betrieb mit Wasserkraft, danach Umstellung auf Strom. Teile der alten Transmission aus der Zeit um 1900 sind noch erhalten.
• Die Mühle wird elektrisch betrieben und dient als aktives Sägewerk (Familie Weller).
Das Wasserrad (Durchmesser ca. 5,36 m) ist ein technisches Denkmal und wurde mehrfach erneuert (1980, 2005 und zuletzt 2025).
Sie ist eine der historischen Mühlen am Mühlenwanderweg und wird bis heute betrieben.
Die Mühle wurde zwischen 1500 und 1600 zunächst als Stampfmühle (für Getreide) mit mittelschlächtigem Wasserrad errichtet.
Eine Getreidestampfe an dieser Stelle wird bereits für das 16. Jahrhundert vermutet.
• 1729: Offizielle Konzession für den Betrieb einer Sägmühle an Hans Wahl, Georg Waibel (beide aus Hundsberg) und Jacob Wahl vom Stixenhof.
Sie war ursprünglich als Gemeinschaftsmühle mehrerer Bauern konzipiert.
• 1790: Zusätzliche Konzession für eine Öl- und Stampfmühle.
• 1856/57: Genehmigung zum Wiederaufbau/Modernisierung; das alte schnelldrehende Rad wurde durch ein größeres (ca. 5,6 m hoch) ersetzt.
• 24. November 1861: Dramatischer Brand durch Brandstiftung. Die Mühle brannte fast vollständig ab.
Der damalige Sägmüller Jakob Hinderer hatte glücklicherweise eine Versicherung, die den Schaden komplett übernahm.
Er baute sie wieder auf und errichtete gleich eine Ölmühle mit (zunächst) zwei Wasserrädern.
• Um 1910: Christian Klink wird Besitzer.
• Bis ca. 1935: Betrieb mit Wasserkraft, danach Umstellung auf Strom. Teile der alten Transmission aus der Zeit um 1900 sind noch erhalten.
• Die Mühle wird elektrisch betrieben und dient als aktives Sägewerk (Familie Weller).
Das Wasserrad (Durchmesser ca. 5,36 m) ist ein technisches Denkmal und wurde mehrfach erneuert (1980, 2005 und zuletzt 2025).
Im Herbst 2025 wurde ein neues Rad mit großem ehrenamtlichem Engagement und ca. 600 Arbeitsstunden fertiggestellt – begleitet von einem SWR-Film in der Reihe „Handwerkskunst“.
Es gab Konflikte mit dem benachbarten Heinlesmüller, der befürchtete, die neue Sägemühle würde ihm Wasser wegnehmen.
Die Brandstiftung von 1861 bleibt ein ungelöstes Rätsel der Lokalgeschichte – Motiv unbekannt.
Die Mühle ist seit sechs Generationen im Besitz der Familie Weller.
Der aktuelle Sägmüller Albrecht Weller (Meister im Sägehandwerk) führt den Betrieb und engagiert sich stark für den Erhalt.
Er hat nicht nur das Sägewerk modernisiert, sondern auch eine pyramidenförmige Meditationshütte "Die Pyramide der Liebe" auf dem Gelände gebaut – ein ungewöhnlicher Kontrast zum traditionellen Müllerleben.
Beim Bau des neuen Mühlrads 2025 haben viele Einheimische mitgeholfen.
Albrecht Weller wird in Berichten als engagierter Bewahrer des Erbes beschrieben, der Tradition und praktische Arbeit verbindet.
Es gab Konflikte mit dem benachbarten Heinlesmüller, der befürchtete, die neue Sägemühle würde ihm Wasser wegnehmen.
Die Brandstiftung von 1861 bleibt ein ungelöstes Rätsel der Lokalgeschichte – Motiv unbekannt.
Die Mühle ist seit sechs Generationen im Besitz der Familie Weller.
Der aktuelle Sägmüller Albrecht Weller (Meister im Sägehandwerk) führt den Betrieb und engagiert sich stark für den Erhalt.
Er hat nicht nur das Sägewerk modernisiert, sondern auch eine pyramidenförmige Meditationshütte "Die Pyramide der Liebe" auf dem Gelände gebaut – ein ungewöhnlicher Kontrast zum traditionellen Müllerleben.
Beim Bau des neuen Mühlrads 2025 haben viele Einheimische mitgeholfen.
Albrecht Weller wird in Berichten als engagierter Bewahrer des Erbes beschrieben, der Tradition und praktische Arbeit verbindet.