weitere Mühlen
Die Menzlesmühle auch historisch Cronmühle bei Kaisersbach im Schwäbischen Wald ist ein echtes Juwel
– idyllisch gelegen, technisch interessant und mit einer langen Geschichte.
Bereits 1305 als Cronmühle urkundlich belegt (nach dem nahen Weiler Cronhütte).
Der Name „Menzlesmühle“ setzte sich erst im 19. Jahrhundert durch.
– idyllisch gelegen, technisch interessant und mit einer langen Geschichte.
Bereits 1305 als Cronmühle urkundlich belegt (nach dem nahen Weiler Cronhütte).
Der Name „Menzlesmühle“ setzte sich erst im 19. Jahrhundert durch.
• Lage:
Am Zusammenfluss von Hagbach und Gauchhauser Bach (bzw. Mosbach) zur Schwarzen Rot/Kaiserbacher Rot.
Genau dort entstand ein wunderschönes Naturschutzgebiet „Wiesentäler bei der Menzlesmühle“ (seit 1993) mit seltenen Feuchtwiesen, Orchideen,
Trollblumen und mäandrierenden Bächen – ein Paradies für Naturfreunde.
• Technik:
Früher wurde die Mühle von vier Wasserrädern angetrieben – drei oberschlächtige für die Getreidemahlung und eines unterschlächtiges für die Sägemühle.
Heute ist noch ein oberschlächtiges Rad (1988 erneuert) funktionsfähig. Sie war eine kombinierte Mahl- und Sägemühle und bis 1980 mit Wasserkraft + Diesel in Betrieb.
• Brand 1721:
Die Mühle brannte komplett ab und wurde in der heutigen Form wiederaufgebaut. Das erklärt das relativ einheitliche Erscheinungsbild.
• Heute ist sie eine Museumsmühle mit weitgehend erhaltener Inneneinrichtung (u. a. Walzenstuhl).
Am Zusammenfluss von Hagbach und Gauchhauser Bach (bzw. Mosbach) zur Schwarzen Rot/Kaiserbacher Rot.
Genau dort entstand ein wunderschönes Naturschutzgebiet „Wiesentäler bei der Menzlesmühle“ (seit 1993) mit seltenen Feuchtwiesen, Orchideen,
Trollblumen und mäandrierenden Bächen – ein Paradies für Naturfreunde.
• Technik:
Früher wurde die Mühle von vier Wasserrädern angetrieben – drei oberschlächtige für die Getreidemahlung und eines unterschlächtiges für die Sägemühle.
Heute ist noch ein oberschlächtiges Rad (1988 erneuert) funktionsfähig. Sie war eine kombinierte Mahl- und Sägemühle und bis 1980 mit Wasserkraft + Diesel in Betrieb.
• Brand 1721:
Die Mühle brannte komplett ab und wurde in der heutigen Form wiederaufgebaut. Das erklärt das relativ einheitliche Erscheinungsbild.
• Heute ist sie eine Museumsmühle mit weitgehend erhaltener Inneneinrichtung (u. a. Walzenstuhl).
Die Mühle befindet sich seit gut 100 Jahren (also etwa seit den 1920er Jahren) im Familienbesitz der Krauß.
Der heutige Eigentümer Bernd Krauß engagiert sich stark für den Erhalt und die Präsentation der Mühle.
Der heutige Eigentümer Bernd Krauß engagiert sich stark für den Erhalt und die Präsentation der Mühle.
Im Juni 2024 erlebte die Mühle ein dramatisches Hochwasser:
Mehrere Bäche bildeten einen regelrechten See auf dem Hof. Bernd Krauß berichtete, dass Hochwasser zwar nicht ungewöhnlich sei, diese Dimension aber neu für ihn war. Die Mühle wurde gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit von der Flut erfasst – ein beeindruckendes Zeugnis, wie lebendig die Wasserkraft hier noch spürbar ist.
Mehrere Bäche bildeten einen regelrechten See auf dem Hof. Bernd Krauß berichtete, dass Hochwasser zwar nicht ungewöhnlich sei, diese Dimension aber neu für ihn war. Die Mühle wurde gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit von der Flut erfasst – ein beeindruckendes Zeugnis, wie lebendig die Wasserkraft hier noch spürbar ist.