Die Klingenmühle oder Klingemühle bei der Laufenmühle im Wieslauftal im Welzheimer Wald ist ein romantisches Ausflugsziel in einer tiefen, engen Schlucht der Wieslauf.
• Die Mühle wurde 1668 urkundlich erwähnt, geht aber vermutlich auf eine Klingenbachmühle von 1614 zurück.
Der Name stammt von der tiefen „Klinge“ an der oberen Wieslauf.
• Sie war ursprünglich eine Sägemühle, die längst verschwunden ist und hatte nur geringe wirtschaftliche Bedeutung wegen ihrer abgelegenen, engen Lage in der Schlucht.
Als Mahlmühle spielte sie ebenfalls keine große Rolle.
• Heute steht noch das Mahlgebäude (ohne Wasserrad).
• Die Mühle wurde 1668 urkundlich erwähnt, geht aber vermutlich auf eine Klingenbachmühle von 1614 zurück.
Der Name stammt von der tiefen „Klinge“ an der oberen Wieslauf.
• Sie war ursprünglich eine Sägemühle, die längst verschwunden ist und hatte nur geringe wirtschaftliche Bedeutung wegen ihrer abgelegenen, engen Lage in der Schlucht.
Als Mahlmühle spielte sie ebenfalls keine große Rolle.
• Heute steht noch das Mahlgebäude (ohne Wasserrad).
Verbindung zu Justinus Kerner
• Der berühmteste „Promi“-Besucher war der schwäbische Dichter und Arzt Justinus Kerner (1786–1862).
Er war von 1812 bis 1815 Oberamtsarzt in Welzheim und liebte die Klingenmühle als ruhigen, wildromantischen Rückzugsort.
• Kerner nutzte die abgelegene Mühle offenbar als Lieblingsplatz zum Nachdenken und Dichten während seiner Zeit als Arzt.
Die romantische, etwas melancholische Stimmung der Schlucht passte perfekt zu seiner literarischen Welt.
• Die Sägemühle inspirierte ihn zu dem Gedicht „Der Wanderer in der Sägemühle“ (manchmal auch „Der Wanderer an der Sägmühle“ genannt),
das vom Sterben eines Tannenbaums erzählt, der in der Säge zerschnitten wird – eine melancholisch-romantische Allegorie.
Viele Quellen nennen die Mühle explizit als Inspirationsquelle.
Das Gedicht wurde später vertont und ist eines seiner bekannteren Werke.
• Der berühmteste „Promi“-Besucher war der schwäbische Dichter und Arzt Justinus Kerner (1786–1862).
Er war von 1812 bis 1815 Oberamtsarzt in Welzheim und liebte die Klingenmühle als ruhigen, wildromantischen Rückzugsort.
• Kerner nutzte die abgelegene Mühle offenbar als Lieblingsplatz zum Nachdenken und Dichten während seiner Zeit als Arzt.
Die romantische, etwas melancholische Stimmung der Schlucht passte perfekt zu seiner literarischen Welt.
• Die Sägemühle inspirierte ihn zu dem Gedicht „Der Wanderer in der Sägemühle“ (manchmal auch „Der Wanderer an der Sägmühle“ genannt),
das vom Sterben eines Tannenbaums erzählt, der in der Säge zerschnitten wird – eine melancholisch-romantische Allegorie.
Viele Quellen nennen die Mühle explizit als Inspirationsquelle.
Das Gedicht wurde später vertont und ist eines seiner bekannteren Werke.
Heutige Nutzung als Künstlercafé
• In den letzten Jahren gab es eine wechselvolle Besitzergeschichte: Das Ehepaar Gedeon und Irena Pacan kaufte die Mühle 2020, baute das Künstlercafé auf.
• Die Mühle beherbergt ein Künstlercafé mit Antik-Charme, Biergarten und selbstgemachten Leckereien.
Es ist ein beliebter Stopp für Wanderer auf dem Mühlen- oder dem Drei-Schluchten-Wanderweg (Wieslaufschlucht, Edenbachtal, Strümpfelbachtal).
• Es gibt regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie Open Stage, Konzerte und Kunstevents – ein Ort für Begegnungen in paradiesischer Kulisse.
Das Café ist meist an Wochenenden und Feiertagen geöffnet (April–Oktober).
• Viele Wanderer berichten von der „magischen“ Atmosphäre:
Plötzlich taucht die Mühle im Grün auf, mit dem Rauschen der Wasserfälle und der Brücke über die Wieslauf – einer der schönsten Anblicke auf dem Mühlenwanderweg.
• In den letzten Jahren gab es eine wechselvolle Besitzergeschichte: Das Ehepaar Gedeon und Irena Pacan kaufte die Mühle 2020, baute das Künstlercafé auf.
• Die Mühle beherbergt ein Künstlercafé mit Antik-Charme, Biergarten und selbstgemachten Leckereien.
Es ist ein beliebter Stopp für Wanderer auf dem Mühlen- oder dem Drei-Schluchten-Wanderweg (Wieslaufschlucht, Edenbachtal, Strümpfelbachtal).
• Es gibt regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie Open Stage, Konzerte und Kunstevents – ein Ort für Begegnungen in paradiesischer Kulisse.
Das Café ist meist an Wochenenden und Feiertagen geöffnet (April–Oktober).
• Viele Wanderer berichten von der „magischen“ Atmosphäre:
Plötzlich taucht die Mühle im Grün auf, mit dem Rauschen der Wasserfälle und der Brücke über die Wieslauf – einer der schönsten Anblicke auf dem Mühlenwanderweg.