Historischer Ausgangspunkt
• 1868 Gründung der Königlichen Weinbauschule Weinsberg.
• Die Einrichtung entstand nicht auf einem komplett neu gebauten Gelände.
• Bereits 1866/67 wurden durch den württembergischen Staat Gebäude und Weinberge für die geplante Weinbauschule erworben bzw. bereitgestellt.
• Der heutige Altbau geht damit auf die Gründungsphase zurück, wurde aber im Lauf der Zeit mehrfach verändert.
• Die Weinbauschule war von Anfang an Schule und Praxisbetrieb zugleich: Weinberge, Kelter, Keller, Werkstätten und Wohnbereiche gehörten zusammen.
• Außenbezirk Burg Wildeck
• Weinsberg Burgruine Weibertreu
Die alten Keller
• Keller waren ein zentraler Bestandteil der historischen Weinbauschule.
• Weinbereitung, Lagerung und Ausbildung fanden unmittelbar am gleichen Ort statt.
• Die historischen Räume sind heute teilweise leer bzw. nicht mehr mit der ursprünglichen Menge an Fässern und Gerätschaften belegt.
• Gerade dadurch werden Gewölbe, Mauern, Raumhöhen, Türen, Durchgänge und bauliche Veränderungen sichtbar.
• Die leeren Keller eignen sich als Zeitdokument: weniger „Weinkellerromantik“, mehr Architektur und Gebrauchsspuren.
• Der genaue Zeitpunkt und Grund der vollständigen Leerung einzelner alter Keller konnte bisher nicht belegt werden.
Wandel der Nutzung
• Mit dem Wachstum der Weinbauschule kamen neue Gebäude und technische Anlagen hinzu.
• 1901 Einrichtung der Versuchsanstalt für Weinbau und Obstbau.
• 1924 Zusammenschluss von Weinbauschule und Versuchsanstalt.
• 1985 Neubau des Schul- und Verwaltungsgebäudes am Traubenplatz.
• 1999 neue Vinothek.
• 2002 Einweihung der neuen Kellerei.
• Die moderne Kellerei übernahm zunehmend Funktionen, die früher in den historischen Kellern lagen.
Heute
• Das Gelände verbindet historische Gebäude, alte Keller und moderne Weinbautechnik.
• Die LVWO ist heute Ausbildungsstätte, Forschungsanstalt und Staatsweingut.
• Es gibt weiterhin ein Wohnheim für Schüler bzw. Teilnehmer der Fachschul- und Ausbildungsgänge.
• Damit besteht auf dem Gelände weiterhin eine Verbindung von Lernen, Wohnen, Weinbau und praktischer Arbeit.
• Die oberen Keller werden für Lagerung der Requisite eines Theaters genutzt.
• Die unteren Kellerbereiche beinhalten Lagerbestände des Denkmalamtes aufgrund der gleichbleibenden Feuchte.
Interessante historische Spuren
• Johannes Mühlhäuser, Leiter der Weinbauschule 1871–1895, legte großen Wert auf die Kellerwirtschaft.
• Schon im 19. Jahrhundert gab es Platzprobleme und Überlegungen zur Erweiterung bzw. Verlagerung der Einrichtung.
• Weinsberg wurde zu einem bedeutenden Zentrum für Rebenzüchtung und Weinbauforschung.
• Aus Weinsberg stammen bekannte Sorten wie Kerner, Dornfelder und Acolon.
• Der Dornfelder entstand 1955 auf Burg Wildeck, einem Außenbetrieb der heutigen LVWO.
• 1868 Gründung der Königlichen Weinbauschule Weinsberg.
• Die Einrichtung entstand nicht auf einem komplett neu gebauten Gelände.
• Bereits 1866/67 wurden durch den württembergischen Staat Gebäude und Weinberge für die geplante Weinbauschule erworben bzw. bereitgestellt.
• Der heutige Altbau geht damit auf die Gründungsphase zurück, wurde aber im Lauf der Zeit mehrfach verändert.
• Die Weinbauschule war von Anfang an Schule und Praxisbetrieb zugleich: Weinberge, Kelter, Keller, Werkstätten und Wohnbereiche gehörten zusammen.
• Außenbezirk Burg Wildeck
• Weinsberg Burgruine Weibertreu
Die alten Keller
• Keller waren ein zentraler Bestandteil der historischen Weinbauschule.
• Weinbereitung, Lagerung und Ausbildung fanden unmittelbar am gleichen Ort statt.
• Die historischen Räume sind heute teilweise leer bzw. nicht mehr mit der ursprünglichen Menge an Fässern und Gerätschaften belegt.
• Gerade dadurch werden Gewölbe, Mauern, Raumhöhen, Türen, Durchgänge und bauliche Veränderungen sichtbar.
• Die leeren Keller eignen sich als Zeitdokument: weniger „Weinkellerromantik“, mehr Architektur und Gebrauchsspuren.
• Der genaue Zeitpunkt und Grund der vollständigen Leerung einzelner alter Keller konnte bisher nicht belegt werden.
Wandel der Nutzung
• Mit dem Wachstum der Weinbauschule kamen neue Gebäude und technische Anlagen hinzu.
• 1901 Einrichtung der Versuchsanstalt für Weinbau und Obstbau.
• 1924 Zusammenschluss von Weinbauschule und Versuchsanstalt.
• 1985 Neubau des Schul- und Verwaltungsgebäudes am Traubenplatz.
• 1999 neue Vinothek.
• 2002 Einweihung der neuen Kellerei.
• Die moderne Kellerei übernahm zunehmend Funktionen, die früher in den historischen Kellern lagen.
Heute
• Das Gelände verbindet historische Gebäude, alte Keller und moderne Weinbautechnik.
• Die LVWO ist heute Ausbildungsstätte, Forschungsanstalt und Staatsweingut.
• Es gibt weiterhin ein Wohnheim für Schüler bzw. Teilnehmer der Fachschul- und Ausbildungsgänge.
• Damit besteht auf dem Gelände weiterhin eine Verbindung von Lernen, Wohnen, Weinbau und praktischer Arbeit.
• Die oberen Keller werden für Lagerung der Requisite eines Theaters genutzt.
• Die unteren Kellerbereiche beinhalten Lagerbestände des Denkmalamtes aufgrund der gleichbleibenden Feuchte.
Interessante historische Spuren
• Johannes Mühlhäuser, Leiter der Weinbauschule 1871–1895, legte großen Wert auf die Kellerwirtschaft.
• Schon im 19. Jahrhundert gab es Platzprobleme und Überlegungen zur Erweiterung bzw. Verlagerung der Einrichtung.
• Weinsberg wurde zu einem bedeutenden Zentrum für Rebenzüchtung und Weinbauforschung.
• Aus Weinsberg stammen bekannte Sorten wie Kerner, Dornfelder und Acolon.
• Der Dornfelder entstand 1955 auf Burg Wildeck, einem Außenbetrieb der heutigen LVWO.
Der neue Teil ab 2002
Der alte Keller bis 2002