Die Gäubahn ist eine bedeutende Eisenbahnstrecke im südwestlichen Deutschland.
Sie führt von Stuttgart über Böblingen, Horb, Tuttlingen und Singen bis zur Schweizer Grenze und spielt eine zentrale Rolle im Regional- und Fernverkehr – mit Anschluss nach Zürich.
Sie führt von Stuttgart über Böblingen, Horb, Tuttlingen und Singen bis zur Schweizer Grenze und spielt eine zentrale Rolle im Regional- und Fernverkehr – mit Anschluss nach Zürich.
Die Strecke beginnt im Raum Stuttgart:
Vom Hauptbahnhof oder aktuell über Stuttgart-Vaihingen steigt der Zug zunächst durch den sogenannten Panoramabahn-Abschnitt, der durch steile Hänge und mit Blick über den Talkessel führt.
1879 wurde der erste Abschnitt von Stuttgart ins Gäu eröffnet und machte die Verbindung nach Süden deutlich schneller als frühere Trassen.
Die Strecke führt vorbei am Korngäu, Oberen Gäu sowie Schlehen- und Heckengäu bis nach Singen (Hohentwiel)
Langfristig soll ein Pfaffensteigtunnel die Gäubahn über den Flughafen Stuttgart führen und an den neuen Durchgangsbahnhof (Tiefbahnhof) anschließen. Die Inbetriebnahme ist derzeit für Ende 2032 geplant.
Vom Hauptbahnhof oder aktuell über Stuttgart-Vaihingen steigt der Zug zunächst durch den sogenannten Panoramabahn-Abschnitt, der durch steile Hänge und mit Blick über den Talkessel führt.
1879 wurde der erste Abschnitt von Stuttgart ins Gäu eröffnet und machte die Verbindung nach Süden deutlich schneller als frühere Trassen.
Die Strecke führt vorbei am Korngäu, Oberen Gäu sowie Schlehen- und Heckengäu bis nach Singen (Hohentwiel)
Langfristig soll ein Pfaffensteigtunnel die Gäubahn über den Flughafen Stuttgart führen und an den neuen Durchgangsbahnhof (Tiefbahnhof) anschließen. Die Inbetriebnahme ist derzeit für Ende 2032 geplant.
Hasenbergturm
Erbaut 1879 vom Verschönerungsverein Stuttgart (gegründet 1861 zur Verschönerung der Stadt und Förderung des Tourismus).
Grundsteinlegung am 6. März 1879 (Geburtstag König Karls von Württemberg), Einweihung am 18. August 1879.
36 Meter hoch (manchmal 35–36 m angegeben), aus rotem Sandstein (Gerlinger Sandstein), Durchmesser ca. 5,7 m. 184 Stufen zur Aussichtsplattform.
Auf der Plattform gab es ein kleines Türmchen als Abschluss.
An der Fassade: Stuttgarter Rössle und Inschrift „Erbaut vom Verschönerungsverein 1879“.
Erbaut 1879 vom Verschönerungsverein Stuttgart (gegründet 1861 zur Verschönerung der Stadt und Förderung des Tourismus).
Grundsteinlegung am 6. März 1879 (Geburtstag König Karls von Württemberg), Einweihung am 18. August 1879.
36 Meter hoch (manchmal 35–36 m angegeben), aus rotem Sandstein (Gerlinger Sandstein), Durchmesser ca. 5,7 m. 184 Stufen zur Aussichtsplattform.
Auf der Plattform gab es ein kleines Türmchen als Abschluss.
An der Fassade: Stuttgarter Rössle und Inschrift „Erbaut vom Verschönerungsverein 1879“.
Sprengung im Zweiten Weltkrieg am 24. März 1943.
Auf direkte Anordnung des Luftgaukommandos Süd durch die SS gesprengt.
Gefangen genommene alliierte Flieger hatten angeblich berichtet, dass markante Türme wie der Hasenbergturm und der Degerlocher Aussichtsturm als Orientierungshilfe (Landmarken) für Bombenangriffe auf Stuttgart dienten.
Auf direkte Anordnung des Luftgaukommandos Süd durch die SS gesprengt.
Gefangen genommene alliierte Flieger hatten angeblich berichtet, dass markante Türme wie der Hasenbergturm und der Degerlocher Aussichtsturm als Orientierungshilfe (Landmarken) für Bombenangriffe auf Stuttgart dienten.
Der ehemalige Bahnhof Stuttgart-Hedelfingen - „alter Bahnhof Hedelfingen“
„Versteckt am Rande der Neckartalbahn in Stuttgart-Hedelfingen liegt ein fast vergessener Ort: der alte Bahnhof Hedelfingen.
Seit den 1970er Jahren hält hier kein Zug mehr, doch die Relikte – überwucherte Mauern, verblichene Schilder und bröckelnde Kanten – erzählen noch von früher.
Direkt neben den aktiven Gleisen, nur wenige Meter entfernt vom mystischen Hasenbergturm-Ruine auf dem Hang.
Eine melancholische Symbiose aus Technikverfall, wilder Natur und Industriegeschichte.
„Versteckt am Rande der Neckartalbahn in Stuttgart-Hedelfingen liegt ein fast vergessener Ort: der alte Bahnhof Hedelfingen.
Seit den 1970er Jahren hält hier kein Zug mehr, doch die Relikte – überwucherte Mauern, verblichene Schilder und bröckelnde Kanten – erzählen noch von früher.
Direkt neben den aktiven Gleisen, nur wenige Meter entfernt vom mystischen Hasenbergturm-Ruine auf dem Hang.
Eine melancholische Symbiose aus Technikverfall, wilder Natur und Industriegeschichte.
Hedelfingen hatte einen eigenen Personenbahnhof, der im Zuge der Elektrifizierung und Rationalisierung der Strecke in den 1960er/1970er Jahren stillgelegt wurde. Der Haltepunkt wurde irgendwann in den 70er Jahren aufgegeben, die Gebäude (Wartehäuschen, kleines Empfangsgebäude oder Restfundamente) blieben teilweise erhalten, verfallen aber seit Jahrzehnten. Heute halten hier keine Züge mehr, die Strecke ist aber nach wie vor stark befahren (Regionalzüge, Güterverkehr, S-Bahn-ähnlicher Verkehr).
Stadtarchiv Stuttgart
Stadtarchiv Stuttgar
Stadtarchiv Stuttgar
Haltepunkt Wildpark
Das war ein kleiner Bahnhof/ Haltepunkt an der Bahnstrecke Stuttgart–Horb, eröffnet 1896 und stillgelegt am 28. Mai 1961. Heute ist er ein verlassener Ort im Wald oberhalb der Heslacher Wasserfälle.
Das war ein kleiner Bahnhof/ Haltepunkt an der Bahnstrecke Stuttgart–Horb, eröffnet 1896 und stillgelegt am 28. Mai 1961. Heute ist er ein verlassener Ort im Wald oberhalb der Heslacher Wasserfälle.
Club/Wildparkstüble
Gegenüber der ehemaligen Bahnhaltestelle gab es in der Nähe ein Gebäude, das ursprünglich eine Gaststätte bzw. Ausgeh-Adresse war – bekannt als. „Wildparkstüble“ und später als Swingerclub betrieben wurde.
In der Berichterstattung zu diesem „Lost Place“ wird erwähnt, dass diese Location früher „hoch herging“, bevor das Geschäftsmodell in einen Swingerclub umgewandelt wurde, dem Swingerclub „Wildpark“ / „Club Wildpark“, der in der Leonberger Straße 225, 70199 Stuttgart, bekannt war und als Privater Swingerclub für Erwachsene diente.
In heutigen Einträgen erscheint der Swingerclub Wildpark noch als Adresse für eine „Lost“ Adult-Location.
Gegenüber der ehemaligen Bahnhaltestelle gab es in der Nähe ein Gebäude, das ursprünglich eine Gaststätte bzw. Ausgeh-Adresse war – bekannt als. „Wildparkstüble“ und später als Swingerclub betrieben wurde.
In der Berichterstattung zu diesem „Lost Place“ wird erwähnt, dass diese Location früher „hoch herging“, bevor das Geschäftsmodell in einen Swingerclub umgewandelt wurde, dem Swingerclub „Wildpark“ / „Club Wildpark“, der in der Leonberger Straße 225, 70199 Stuttgart, bekannt war und als Privater Swingerclub für Erwachsene diente.
In heutigen Einträgen erscheint der Swingerclub Wildpark noch als Adresse für eine „Lost“ Adult-Location.
„Alter Bahnhof / Haltepunkt Wildpark“ – Stuttgart Süd
Zwischen dichten Wäldern und der stillen Gäubahnstrecke liegt ein Stück Eisenbahngeschichte im Dornröschenschlaf: der ehemalige Haltepunkt Wildpark bei Stuttgart-Hedelfingen. Bereits 1896 eröffnet, diente dieser kleine Bahnhof über Jahrzehnte als Haltepunkt für Ausflügler auf dem Weg zu den Parkanlagen, zum Bärenschlössle oder zu den Heslacher Wasserfällen – doch seit dem 28. Mai 1961 wurden hier keine Züge mehr ausgelassen.
Zwischen dichten Wäldern und der stillen Gäubahnstrecke liegt ein Stück Eisenbahngeschichte im Dornröschenschlaf: der ehemalige Haltepunkt Wildpark bei Stuttgart-Hedelfingen. Bereits 1896 eröffnet, diente dieser kleine Bahnhof über Jahrzehnte als Haltepunkt für Ausflügler auf dem Weg zu den Parkanlagen, zum Bärenschlössle oder zu den Heslacher Wasserfällen – doch seit dem 28. Mai 1961 wurden hier keine Züge mehr ausgelassen.
Heute wirkt der Ort wie eingefroren in der Zeit. Das alte Stationsgebäude mit verwitterten Schildern wie „Fahrkarten-Abgabe“ und „Dienstraum“ steht verlassen und verriegelt, umgeben von überwucherten Bahnsteigen und zugewachsenen Zugängen, die an vergangene Reisemomente erinnern.
Der Lost Place liegt auf rund 395 m Höhe oberhalb der Heslacher Wasserfälle, direkt neben dem Rudolf-Sophien-Stift und eingebettet im Heslacher Wald. Der alte Bahnsteig ist heute nur noch von Spaziergängern zu entdecken, während Züge der Gäubahn unaufhaltsam durchfahren, ohne zu halten.
Die Heslacher Wasserfälle in der Heidenklinge, sind ein künstlich angelegtes Naturschauspiel, das auf das 15. Jahrhundert zurückgeht. Sie entstanden als Lösung für den damaligen Wassermangel in der Stadt, indem Wasser aus den umliegenden Parkseen (wie Bärensee und Pfaffensee) durch Zuleitungen in die Klinge geleitet wurde, was zu den kaskadenartigen Fällen führte. Diese historische Wasserleitung, die bis Ende des 19. Jahrhunderts mehr Wasser transportierte als heute, speiste die Fälle und machte sie zu einem beeindruckenden Element in der Landschaft. Die Anlage war Teil eines größeren Systems zur Wasserversorgung Stuttgarts und wurde über 500 Jahre alt. Heute fließt weniger Wasser, besonders bei Trockenheit, und der obere Teil der Fälle ist oft nur nach Regen sichtbar. Der Weg zu den Fällen führt durch eine steile Schlucht, ist abenteuerlich und nicht immer empfehlenswert bei Nässe.
Abfluss durch den Bahndamm hindurch