Die Geldmacherklinge liegt auf der Gemarkung von Kaisersbach im Welzheimer Wald – nur wenige Kilometer von Alfdorf entfernt. Sie zählt zu den eindrucksvollsten Naturdenkmälern der Region.
Der ungewöhnliche Name „Geldmacherklinge“ geht vermutlich auf eine alte Sage zurück.
Eine beeindruckende Felsengrotte
Das Highlight ist eine natürliche Grotte, die etwa 14 Meter breit, 5 Meter hoch und 7 Meter tief ist. Sie entstand, weil weichere Gesteinsschichten unter härteren Sandsteinen ausgewaschen wurden. Dadurch bildete sich eine riesige Felsnische.

Die Geldmacherklinge ist als Naturdenkmal und geschütztes Geotop ausgewiesen. Das Gebiet umfasst knapp 0,9 Hektar und zeigt eindrucksvoll, wie Wasser den Stubensandstein über Jahrtausende geformt hat.

Durch die steilen Felswände, den kleinen Bach und die moosbewachsenen Steine wirkt die Schlucht fast wie eine Kulisse aus einem Märchen. Besonders nach Regenfällen oder im Herbst ist sie sehr stimmungsvoll.

Ein interessanter Mythos:
Manche Einheimische erzählen, dass in der Grotte nicht nur Falschmünzer, sondern auch Räuber ihre Beute versteckt hätten. Dafür gibt es keine historischen Belege – die Geschichte gehört eher zur regionalen Sagenwelt als zur gesicherten Geschichte.

You may also like

Laufenmühle
04/2026
Reparaturarbeiten nach dem Hochwasser aus 2024 kurz vor Abschluss
Bahnhofsgeschichten, rund ums Gäu mit der Panoramabahn
01/2026
Alter Bahnhof Hedelfingen - Hasenbergturm - Haltepunkt Wildpark -Club/Wildparkstüble - Heslacher Wasserfällen
Backnang Stadtansichten
11/2026
08/2023 - 01/2025 - 03/2025 - 05/2025 - 03/2026 - 11/2026
Leistungsverzeichnis
01/2026
Interesse geweckt? Lassen Sie uns Ihr Projekt besprechen.
Marienwahl - Verlorenes Gestüt einer Prinzessin
01/2026
Die Pferdestall-Ruine Marienwahl bei Ludwigsburg • „1886 gebaut – 2026 fast vergessen“ • „Wo Prinzessin Paulines Pferde einst standen“ • „Morbides Licht in alten Stallbögen“ • „Graffiti über königlicher Geschichte“
Krokus
03/2026
Variationen an Krokus
Das Kuhloch
02/2026
„Kuhloch Nagold – der dunkle Tunnel unter den Gleisen, der mal Bunker war und heute Kult-Lost-Place ist. Gruselig, nass, legendär.“
Vom Waldfreibad zum Eisbad
01/2026
auch Freibäder verlieren ihre Freiheit ...
Warthof und Burg Wart
08/2026
Der Warthof – ursprünglich die Burg Wart Der heutige Warthof steht auf dem Gelände der ehemaligen Burg Wart. Die Burg wurde vermutlich im 12. Jahrhundert (nach manchen Quellen um 1200) errichtet. Sie war keine große Residenzburg, sondern diente wahrscheinlich als Wach- und Grenzburg der Markgrafen von Baden. Der Name „Wart“ bedeutet im Mittelhochdeutschen „Wache“ oder „Aussichtspunkt“ und weist auf ihre strategische Funktion hin.
Wasserturm Degerloch - Waldau
02/2026
Der Wasserturm Degerloch ist ein markantes Industriedenkmal von 1912: Ein 28 m hoher, polygonaler Ziegelbau mit rot-brauner Klinkerfassade, weißen horizontalen Bändern, achteckigem Grundriss, Sprossenfenstern und roter Ziegeldachhaube mit Spitze. Er steht unter Denkmalschutz als technikgeschichtliches Zeugnis der frühen kommunalen Wasserversorgung (400 m³ Stahlbetonbehälter). Umgeben von Grün nahe Fernsehturm und Bopser – ein elegantes, etwas verwittertes Relikt in hügeliger Landschaft.
↑Back to Top