Das Mahnmal für die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft
in Backnang sollte an die Toten des Zweiten Weltkriegs und der NS-Gewaltherrschaft erinnern – nicht nur an gefallene Soldaten.
Der Gemeinderat wählte dafür bewusst die Bezeichnung Mahnmal.
1960 beschloss der Gemeinderat, ein Ehrenmal zu errichten.
Nach Standortdebatten und einem Bildhauerwettbewerb erhielt Albrecht Kneer 1964 den ersten Preis.
Die BKZ Nr 104 beschrieb am 6. Mai 1968 Kneers Werk als Denkmal in Form eines Kreuzes und Granatsplitters mit reichem Figurenrelief.
Oberbürgermeister Dietrich deutete die Figuren als „klagende Figuren“, „schreiende Kinder“ und „flehende Frauen“.
Der Bericht führt außerdem einen heute abwertenden Ausdruck für Kriegsversehrte an, er traf dabei die Wahrheit, er sprach von Krüppeln.
in Backnang sollte an die Toten des Zweiten Weltkriegs und der NS-Gewaltherrschaft erinnern – nicht nur an gefallene Soldaten.
Der Gemeinderat wählte dafür bewusst die Bezeichnung Mahnmal.
1960 beschloss der Gemeinderat, ein Ehrenmal zu errichten.
Nach Standortdebatten und einem Bildhauerwettbewerb erhielt Albrecht Kneer 1964 den ersten Preis.
Die BKZ Nr 104 beschrieb am 6. Mai 1968 Kneers Werk als Denkmal in Form eines Kreuzes und Granatsplitters mit reichem Figurenrelief.
Oberbürgermeister Dietrich deutete die Figuren als „klagende Figuren“, „schreiende Kinder“ und „flehende Frauen“.
Der Bericht führt außerdem einen heute abwertenden Ausdruck für Kriegsversehrte an, er traf dabei die Wahrheit, er sprach von Krüppeln.
Bürgerinnen und Bürger unterstützten das Vorhaben mit zahlreichen Spenden.
Die Einweihungsfeier fand am 5. Mai 1968 statt; der BKZ-Bericht erschien am folgenden Tag.
Die Gartenanlage gestaltete Gartenarchitekt Schreiner.
Die Einweihungsfeier fand am 5. Mai 1968 statt; der BKZ-Bericht erschien am folgenden Tag.
Die Gartenanlage gestaltete Gartenarchitekt Schreiner.
Dietrichs Mahnung trifft den Zeitgeist heute - wir waren niemals näher einem schrecklichen Krieg als im Jahre 2026!
Oberbürgermeister Martin Dietrich sagte, das Mahnmal solle „die nachfolgende Generation warnen vor falschen Propheten“, die Diktatur, Gewalt und Krieg mit dem Versprechen eines besseren und freieren Lebens einleiteten. Er schloss: „Wir aber brauchen nicht diese Versprechungen, denn wir wissen, daß Gewalt unser Volk ins Verderben brachte.“ Laut Bericht rief das Mahnmal den Lebenden außerdem zu: „Seid wachsam!“
Oberbürgermeister Martin Dietrich sagte, das Mahnmal solle „die nachfolgende Generation warnen vor falschen Propheten“, die Diktatur, Gewalt und Krieg mit dem Versprechen eines besseren und freieren Lebens einleiteten. Er schloss: „Wir aber brauchen nicht diese Versprechungen, denn wir wissen, daß Gewalt unser Volk ins Verderben brachte.“ Laut Bericht rief das Mahnmal den Lebenden außerdem zu: „Seid wachsam!“
siehe auch Backnanger Stadtfriedhof
Stadtarchiv Backnang
Stadtarchiv Backnang